Hirschhorn: Kinder schützen - Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

Eingereicht von Ulrike Baumbusch am 05. Jul 2014 - 16:24

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Mit der „Rahmenordnung Prävention“ hat die Bischofskonferenz Ende 2010 bundesweit den Schritt gemacht, das Thema „Sexueller Missbrauch“ offensiv und vor allem auch präventiv anzugehen.


Prävention verfolgt drei Ziele: 1. Information, 2. Aufklärung und 3. Sensibilisierung. Menschen sollen gestärkt werden für ein achtsames Miteinander und einen klugen und umsichtigen Umgang mit dem Thema. In unserer Pfarrgruppe fand am 7. Juni 2014 eine Intensiv-Schulung „Augen auf, hinsehen und schützen“ zur Prävention von sexuellem Missbrauch statt. Referenten waren Dr. Elisabeth Eicher–Dröge und Markus Hansen von der Koordinationsstelle Prävention im Bistum Mainz. Die Schulung umfasste 6 Unterrichtsstunden und vermittelte Theorie und Praxis zu Kindeswohlgefährdung und den Aufgaben der Prävention. 1. Das Phänomen „Sexueller Missbrauch“ von Kindern und Jugendlichen, 2. Verhaltenskodex: Umgang mit Nähe und Distanz, 3. Umgang mit Betroffenen und 4. Das Schutzkonzept im Bistum Mainz. 20 Personen aus unserer Pfarrgruppe nahmen an der Intensivschulung teil. Sie sind in den Bereichen Kindergottesdienstkreis, Katholische Junge Gemeinde, Ministrantenarbeit, Sternsingeraktion, Firmkatechese, Pfarrgemeinderat, Betreuer der Rom-Wallfahrt der Ministranten, Kirchenmusik und Kinderchor tätig. Anwesend waren auch das Pfarrteam und der Küster.


Die Anwesenden unterschrieben zusätzlich zur Schulung eine Selbstverpflichtungserklärung, in der es heißt: Ich verpflichte mich, alles in meinen Kräften Stehende zu tun, dass niemand den mir anvertrauten Mädchen und Jungen, jungen Frauen und Männern seelische, körperliche oder sexualisierte Gewalt antut.



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