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Vorbild Sankt Martin

Eingereicht am 05. Nov 2018 - 13:43

Sankt Martin ist nicht nur für katholische Christen ein großes Vorbild, armen Menschen vom eigenen Hab und Gut etwas abzugeben. Auch viele andere Menschen ehren den Heiligen in jedem Jahr am Martinstag am 11. November mit Aufführungen und Umzügen. Vor allem Kinder und ihre Eltern nehmen daran teil.


Der heilige Martin lebte im 4. Jahrhundert nach Christus. Die Legende erzählt, dass er als römischer Soldat an einem kalten Wintertag auf einen nackten Bettler traf. Um ihn vor dem Erfrieren zu bewahren, soll Martin seinen eigenen warmen Mantel mit einem Schwert zerteilt und dem Bettler eine Hälfte abgegeben haben. Später war Martin Bischof der französischen Stadt Tours und hat noch viel Gutes getan. Nach seinem Tod wurde er dort am 11. November im Jahr 397 mit einer großen Lichterprozession zu Grabe getragen. Zum Sankt-Martins-Tag gehören zahlreiche Bräuche, zum Beispiel dieser: Am Abend finden häufig Laternenumzüge statt. Oft sind sogar Pferd und Reiter dabei. Dann wartet am Ziel des Laternenumzuges ein "Bettler" und spielt mit dem Reiter die Geschichte von Sankt Martin nach. Denn noch heute gilt nicht nur für Christen die Botschaft vom heiligen Martin: Jeder Mensch, der genug oder sogar mehr als genug zum Leben hat, sollte ärmeren Menschen und vor allem Menschen in Not etwas abgegeben. Das macht beide Seiten froh.


Bei uns finden Martinsumzüge statt: Am Sonntag, 4. November um 17 Uhr in Neckarsteinach ab der Kath. Kirche, am Freitag, 9. November um 18 Uhr in Langenthal ab dem Feuerwehrgerätehaus und am Samstag, 10. November um 18 Uhr in Igelsbach ab der Bushaltestelle im Wiesengrund.


Die Familien sind herzlich dazu eingeladen!